Gottesdienste/ Veranstaltungen

Liebe Leserin!
Lieber Leser!

Wie urteilen wir über Menschen, die anders lieben als die Mehrheit? In den letzten Wochen und Monaten wurde diese Frage in unserer Landeskirche und auch in unserer Kirchgemeinde diskutiert.

Vor wenigen Tagen hat das Evangelisationsteam unserer Landeskirche um Lutz Scheufler nun erklärt, dass es den Landesbischof nicht mehr als geistliches Oberhaupt akzeptiert. Damit hat sich dieses Team dem von der Synode beschlossenen Gesprächsprozess über das Verhältnis von Homosexualität und christlichem Glauben verschlossen.

 Mit welchem Maß ihr messt, wird man euch wieder mes­sen, sagt Jesus zu seinen Jüngern. Er erinnert uns damit daran, dass wir nicht leichtfertig, nicht vorschnell, nicht lieblos über andere Menschen urteilen sollen. 

123 4503_rgb

Sondern wir sind dazu angehalten mit Gottes Augen auf unsere Mitmenschen zu schauen: liebend und gnädig. Das gilt gerade auch für Menschen, die anders sind als wir: die anders aussehen, anders sprechen, anders leben, anders lieben.

Wir brauchen keine hartherzige Linie verfolgen, sondern wir dürfen liebend und gnädig auf die anderen sehen. Denn so schaut Gott auch auf uns.

Einen gesegneten Juli wünscht Ihnen

Ihr Pfarrer Mahling

mehr > im Gemeindebrief Juli 2012

Herzliche Einladung ins Riesengebirge zur Gemeinderüstzeit mehr >

 

Liebe Leserin!                                               
Lieber Leser!

„Haste was, biste was“, sagt der Volksmund. Und wie so oft, hat er damit recht.  

     neu-10

Es kommt allerdings darauf an, was Du hast.In der Jugend denken wir oft: Wenn ich den Schulabschluss habe oder den Führerschein, dann bin ich was. Später denken wir: Wenn ich ein Auto, ein Haus und eine Familie habe, dann bin ich was. Bis wir irgendwann merken: Egal, was ich auch erreicht habe. Irgendwann verliert es an Bedeutung. Unsere Verdienste und Erfolge tragen nur kurz­fristig. Und je mehr Zeit verstreicht, desto belangloser werden sie.Weder der Führerschein noch das eigene Häuschen macht mich zu dem, was ich bin. Aber was dann? Im Monatsspruch heißt es: Durch die Gnade Gottes, bin ich was ich bin. Die Gnade Gottes macht mich zu dem, was ich bin. Wenn ich aus der Gnade Gottes lebe, dann bin ich was – ganz ohne die vergänglichen Erfolge wie Häuschen, Führerschein und Schulabschluss. Einen gesegneten Juni wünscht Ihnen Ihr Parrer Mahling